News der Yoga Blog von allesyoga • Yoga Leipzig / allesyoga
Yogastudio allesyoga

Wir freuen uns sehr auf mehr Raum für Yoga. Ab April findet ihr uns in der Leipziger Innenstadt auf der Nikolaistrasse 33-37

Feiert mit uns Eröffnung am Sonntag, den 09. April

Kommt uns im neuen Raum besuchen.
Es gibt Yogastunden, kleine Snacks und Getränke, Musik und Meditation.

+++++ 10:30 – 12.00 Uhr: Yogastunde +++++

+++++ 15.00 – 16.30 Uhr: Yogastunde +++++

ab 17.00 Uhr: Musik und Meditation

(während der Yogastunden bleibt die Tür geschlossen)

der Tag ist für Euch kostenlos und ohne Anmeldung.

Wir freuen uns auf euch,
Thomas und Verena

Warum Yoga machen ?

März 23, 2017
warum Yoga machen

Warum Yoga?

warum Yoga machen

Da gibt’s viele Antworten – jeder hat seine:

-weil ich flexibler werden möchte
-weil mein Körper eingerostet ist
-ich könnte etwas mehr Kraft gebrauchen
-ich komme nicht zur Ruhe
-da sind so viele Gedanken in meinem Kopf
-ich habe das Gefühl mir fehlt etwas
-ich weiß, dass mir was fehlt, ich weiß aber nicht was
-ich hab gehört, dass soll Spaß machen
-es macht Spaß
-weiß nicht

Das wunderbare an Yoga ist, dass es sich unseren individuellen Bedürfnissen anpasst.
Brauchen zum Beispiel deine Arme mehr Kraft, stärkst du sie in derselben Position, in der ein anderer seine Flexibilität in den Schultern erhöht.
Dabei gehen wir ganz automatisch weit über den körperlichen Effekt hinaus.
„Bewegung ist das einende Band zwischen Geist und Körper. Und Empfindungen sind der Stoff, aus dem das Band besteht.“ (Deane Juhan – Körperarbeit)

Warum Yoga?

Wenn wir es schaffen, unsere körperlichen Gewohnheiten zu durchbrechen, löst sich etwas. Zunächst geht rein körperlich eine Tür zu ganz neuen Empfindungen auf. Da wo ich vorher eingeengt war, fühle ich mich befreit. Da wo ich vorher Druck gespürt habe, stellt sich Entlastung ein. Jede (neue) Körperbewegung durchflutet das Nervensystem mit neuen Empfindungen, die uns unseren Körper ganz neu wahrnehmen lassen. Ich erkenne: ich muss nicht für immer in einem Körper leben, der sich wie ein Gefängnis anfühlt.
Wie wirkt sich das emotional auf mich aus, wenn ich mich körperlich befreit fühle? Es wird uns wohl schwer fallen, dieses Erlebnis der Freiheit nicht auch geistig zu spüren.
Wenn es uns vorübergehend gelingt (vielleicht immer während der Yogastunde), bestimmte Verhaltensmuster abzulegen, die uns im Alltag behindern – körperlich wie geistig – kann es passieren, dass wir diese irgendwann ganz ablegen können und vor allem wollen. Das geschieht, wenn es soweit ist. Freiwillig, wenn der Impuls kommt, es zu tun.

Yoga ist das Werkzeug,

dass uns dabei hilft, unser Bewusstsein zu erweitern. Bestandsaufnahme: „Wo und wie bin ich jetzt und hier?“
Mit diesem Bewusstsein hilft Yoga uns, in Balance zu kommen. Ausgleich: „Ich weiß jetzt wo ich mich unwohl fühle – was brauche ich, um Ausgleich zu schaffen?“
Einmal erfahren, wie sich körperliche und geistige Balance anfühlt, hilft uns Yoga, diese zu halten und uns in die gewünschte Richtung zu bewegen. Entwicklung: „Ich bleibe stark und flexibel auch in turbulenten Zeiten.“

Hatha Yoga ist die körperliche Seite des Yoga. Hatha bedeutet unter anderem Anstrengung. Also im weitesten Sinne Bewegung. Bewegen wir unseren Körper, lösen wir uns aus alten Verhaltensmustern, können wir unser Leben ändern.
Dazu ist die Bewegung nötig. Wer sich nicht bewegt, bewegt eben nichts. Was auch ok ist. Es ist eine Entscheidung. Wie alles im Leben.

Warum Yoga…….

probier es aus in unserer Probestunde

Wenn ich nur erst einen neuen Job habe..
Wenn ich nur erst 10 Kilo abgenommen habe..
Wenn ich nur erst einen passenden Partner gefunden habe..
Dann wird alles besser.
Dann wird alles besser?

Wir Menschen neigen dazu, uns im Außen zu orientieren und unser Glück von äußeren Einflüssen oder anderen Menschen abhängig zu machen. Das hat entscheidende Nachteile:

Wir sind nie hier, nie jetzt. Wir denken immer an das, was einmal sein wird oder an das, was einmal war. Dabei verpassen wir den einzigen Moment, in dem wir wirklich handeln und unser Leben verändern können: jetzt.

Wir konzentrieren uns auf das, was wir nicht haben, anstatt uns über das zu freuen, was wir schon haben. So leben wir in einem ständigen Gefühl des Mangels. Und ironischerweise bekommen wir dadurch nur noch mehr von den Dingen, die wir eigentlich loswerden wollen. (Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen – und es ist ihm egal woraus dieser Haufen besteht)

Wir geben die Verantwortung ab. Dadurch werden wir handlungsunfähig und fühlen uns wie gelähmt. Wenn immer die anderen dafür sorgen sollen, dass es uns gut geht, was können wir da selbst noch tun?

Wir verpassen das Erlebnis der Freiheit und der Freude, das Leben zu leben. Es ist gar nicht entscheidend, ob alles immer so klappt, wie wir uns das vornehmen. Entscheidend ist, frei und eigenständig zu handeln.

Wir betrügen uns selbst um unser Glück. Es liegt nicht außerhalb. Es ist schon da. Wir sind nur manchmal zu blind es zu sehen und zu fühlen. Sonst wären doch alle schlanken Menschen glücklich, alle Paare zufrieden, Scheidungsrichter überflüssig, Arbeitstage immer wie Ferien und Millionäre nie gelangweilt.

Wenn der Teufel also immer auf den dicksten Haufen scheißt, können wir damit anfangen Positives anzuhäufen. Legen wir alles drauf, was uns gefällt. Einen sonnigen Tag, ein schönes Essen, ein Lächeln im Supermarkt, die Blumen auf der Wiese…es gibt genug.
Und wir dürfen uns vertrauen. Wir haben das Glück und die Stabilität in uns, das Leben zu leben, ohne ständig auf andere warten zu müssen.

In dem Moment, wo du nichts brauchst, bekommst du alles.
Meine Erfahrung. Und jetzt mach deine.

Verena

Kannst du dir vorstellen, dass alles, was passiert, genau im richtigen Moment passiert?
Ob du bis zum Hals verliebt bist oder in der Krise steckst.
Beides kommt genau dann, wenn du es brauchst.

„Wer braucht denn Krisen?!“ könnte deine Antwort sein.

„Du.“ Ist meine.

Wir alle brauchen Krisen. Genauso wie die Höhepunkte, den Jubel, Freudentaumel und all das schöne Zeug. Das eine funktioniert nur mit dem anderen.

Wie lernen wir, was l e i c h t bedeutet?

Indem wir wissen, was s c h w e r ist.

Wir brauchen den Gegenpol, um uns in unserer Welt zurechtzufinden.

Im Buch „Gespräche mit Gott“ hat der Auto Neale Donald Walsch ein schönes Beispiel:

Stell Dir vor, du bist Licht und befindest dich in einem Raum voller Licht. Du wirst keine Ahnung haben, wer du bist. Bis einer kommt, und das Licht ausmacht.

Deswegen brauchen wir die Krisen, die Dunkelheit. Damit wir erkennen können, wer wir sind.

Deswegen freu dich doch mal über die nächste Krise. Sie wird dich voran bringen.

Ob im Job oder privat.

Also, lasst uns auch die Krise feiern und zack, wird Gold draus.

(Verena)

Yoga im Radio

Februar 27, 2017
Yoga im Radio

Yoga im Radio

Wir bringen Yoga ins Radio. Und Radio ins Yoga.

Ab sofort mit Verena bei Radio Brocken immer ab 10 Uhr.
Täglich 60 Sekunden zum Hören, Anschauen , Mitmachen. ( www.radiobrocken.de )
Und für die übrigen 89 Minuten kommt ihr einfach in einen unserer Kurse 😉

Was ein Yogi nicht tut

Februar 26, 2017
was ein yogi nicht tut

Was ein Yogi nicht tut. Es gibt Dinge, die macht ein Yogi, ein Yogalehrer nicht!

Ist das so? Wir haben diesen Satz schon mehr als einmal gehört.

Probieren wir es aus:
Lasst uns über eure Gedanken sprechen, die euch während der Yoga-Übungen manchmal in den Sinn kommen.

„boah, ich kann nicht mehr“
„oh yeah, das ist geil“
„wann hört der Scheiß endlich auf?“

Spätestens bei „Scheiß“ zuckt mancher zusammen und ehrlich gesagt, auch „geil“ ist doch nicht das, was ein Yogi sagt…

…oder?

Es ist doch so: Yogis, Yogalehrer, sind Menschen, die Yoga machen.
Und wenn du denken kannst: „was für ein Scheiß“ – warum sollte es jemand nicht laut aussprechen dürfen?
Es ist in unserem Kopf und damit ist es in der Welt. Das ist das Leben. Es besteht neben den vielen glitzernden, leuchtenden Dingen auch aus Scheiß.
Je eher wir das annehmen, desto schneller schrumpft der Kummer darüber.

Vor einiger Zeit standen wir vor einem Fahrstuhl und waren im Begriff, diesen auch zu benutzen, als der Satz fiel:

„ein echter Yogi fährt nicht mit dem Fahrstuhl.“

Wow. Was für ein Satz. Ein echter Yogi fährt nicht mit dem Fahrstuhl. Ernsthaft?

Alternativ-Vorschlag: ein echter Yogi, redet nicht so einen – (hurra, da ist es wieder:) – Scheiß.

Ein Yogi tut, was hoffentlich dein Nachbar, deine Freunde, der Bäcker, der Bauarbeiter, der Professor tut:
Er handelt nach seinem persönlichen Befinden. Und wenn du heute in den Fahrstuhl steigen möchtest, dann steig bitte in den Fahrstuhl. Morgen nimmst du vielleicht wieder die Treppe.

Wenn du mal einen miesen Tag hast, dann ist das so. Es gehört dazu und es geht vorbei.
Genauso wie die wunderbaren Tage dazugehören und auch diese vorbeigehen.

Wir dürfen in unserem Leben alles tun, was wir wollen, solange wir bereit sind, mit den Konsequenzen zu leben. Das entscheiden wir alles für uns selbst.
Im besten Fall tust du niemandem weh, schränkst niemanden in seinem Handeln durch dein Handeln ein.
Das wäre ein schönes und gesundes Ziel, das der Yogi in dir sich setzen kann.

Wie klingt das:
hör auf dich selbst und verbiete dir nichts, was da sein möchte. Mit Verboten schadest du dir nur, drückst du weg, was noch da sein will. Es wird an anderer Stelle herausplatzen.
Wenn es soweit ist, verschwindet es von selbst.

Ein „Scheiß-Gedanke“ ist nichts Böses.
Ein erhellender Gedanke nichts Heiliges.

Und wenn du eine schwere Yogatasche trägst, dann steig um Himmels Willen in den Fahrstuhl.
Zweite Etage, bitte. Da bist du dann genau richtig. Bei allesyoga.
Den Rest besprechen wir bei einem Tee.
(Verena)

….was ein yogi nicht tut

Yogastudio allesyoga

Wir freuen uns sehr auf mehr Raum für Yoga. Ab April findet ihr uns in der Leipziger Innenstadt auf der Nikolaistrasse 33-37

Feiert mit uns Eröffnung am Sonntag, den 09. April

Kommt uns im neuen Raum besuchen.
Es gibt Yogastunden, kleine Snacks und Getränke, Musik und Meditation.

+++++ 10:30 – 12.00 Uhr: Yogastunde +++++

+++++ 15.00 – 16.30 Uhr: Yogastunde +++++

ab 17.00 Uhr: Musik und Meditation

(während der Yogastunden bleibt die Tür geschlossen)

der Tag ist für Euch kostenlos und ohne Anmeldung.

Wir freuen uns auf euch,
Thomas und Verena

in diesem Herbst hatten wir das große Vergnügen einen wunderbaren Menschen und Yogalehrer kennenzulernen. Im Internet kursiert der Satz „einer der besten und beliebtesten Yogalehrer Indiens“ und was wir zuerst für eine beliebte, indische Übertreibung gehalten haben, hat sich tatsächlich bewahrheitet. Mehr als 20 Jahre Erfahrung als Yogalehrer bringt Surinder mit in den Yogaraum und du spürst es von der ersten Sekunde an: Da wirken Herz, Hand und Verstand.
Beeindruckend, wie Surinder die gesamte Klasse im Blick behält, für jeden Schüler ein Auge hat und das bei bis zu 40 Yogis.
Es geht um traditionelles Hatha-Yoga. Der Ausgleich von Sonne- (Ha) und Mondenergie (Tha).
Hatha bedeutet aber auch „Anstrengung“ – und ohne geht es nicht, wenn Du Dich weiterentwickeln willst. So sind Surinders Klassen kraftvoll und trotzdem nicht entkräftend.
Am Ende geht jeder – seinem Niveau entsprechend – aus dem Raum und hat etwas fürs Leben gelernt. Alltagstauglich – nicht abgehoben, nichts für Heilige. Was wir da erfahren haben, ist Yoga für lebendige Menschen.
Dank dieser Erfahrung wird noch einmal klar: wir werden nie perfekt, aber wir werden immer besser, mit jeder neuen Erfahrung.
So haben wir in drei Wochen Arbeit mit Surinder Singh an unseren persönlichen, körperlichen und geistigen Fähigkeiten gearbeitet. Vom Feinschliff (Adjustment) bis zur stabil ausgerichteten Asana (Allignment).
Wir freuen uns wie bekloppt, dass wir diese Erfahrungen nun an Euch weitergeben können und bedanken uns herzlich bei Surinder mit seiner eigenen Empfehlung:
„enjoy life – life is beautiful.“