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Neu im Team: Heidi Köhler

Dezember 1, 2017
Heidi Köhler

Heidi wird ab Januar Yoga für Kinder unterrichten. Spielerisch lernen die Kinder bei ihr, sich mit dem eigenen Körper zu bewegen, ein Gefühl für sich und andere zu entwickeln und in der Gruppe frei zu sein, dabei gleichzeitig gegenseitig aufeinander Rücksicht zu nehmen.

Heinrich Heine fand das wohl auch irritierend. Wenn Menschen von Dingen reden, die sie selbst nicht leben.
(Ein Wintermärchen)
Wir kennen das aus der Politik, haben es schon im Managerbusiness erlebt und – halleluja – die braven Yogis können es auch ganz ausgezeichnet.

Wasser predigen und heimlich Wein trinken. Oder sie trinken ihn nicht mal, sie träumen schuldbeladen davon. Wie gerne würden sie den Wein trinken, den Sie verteufeln, aber das geht ja nicht, denn sie haben es sich verboten.
Auweia – das ist hart – ein Leben in einem ständigen Gefühl des Mangels. Kann das der Weg in die Freiheit sein?
Ich tippe: nein.
Was nicht heißt, dass uns das nächste Besäufnis in die Erleuchtung katapultiert – schon eher die Courage, offen und ehrlich zu dem zu stehen, was wir leben.
Seine Schwächen und Stärken zu erkennen und damit frei und liebevoll zu leben ist eine Erfahrung der Erleichterung.

Natürlich geht’s hier nicht explizit um’s Wein trinken – es ist eine Metapher für „die Dinge so sein zu lassen wie sie sind.“ Wenn ich gerne mal ein Glas Wein trinke und dazu stehe, wird es sich für mich besser anfühlen, als wenn ich gerne Wein trinken würde und es mir verbiete. Wir werden früher oder später schon noch unsere „Laster“ los. Solange sie nicht von allein von uns abfallen, ist es vielleicht einfach noch nicht soweit. Eines Tages wachst du auf und weißt:
„jetzt ist der Moment für etwas Neues gekommen.“
Das kann alles sein. Das erste Mal Yoga, Vegetarier werden, den Job wechseln, einen Fallschirmsprung machen….du wirst es wissen, wenn du soweit bist. Bis dahin stehe zu dir und zu dem, was du tust und lebst. Und danach: stehe zu dir und zu dem, was du tust und lebst.

p.s. wenn du dir bisher verboten hast, beim Yoga Spaß zu haben, dann komm gern mal vorbei. Hier ist Lachen auch außerhalb des Kellers erlaubt.

…..Danke…..

Oktober 21, 2017
allesyoga

Danke an Euch, die ihr den Weg mit uns geht.
Danke an Euch, die ihr Yoga als etwas Bereicherndes seht, das uns im Leben begleitet.
Danke an Euch, die ihr verstanden habt, dass das Glück in unseren eigenen Händen liegt und es nur scheinbar leichter ist, anderen die Verantwortung in die Schuhe zu schieben.
Danke an Euch, die ihr versteht, dass Veränderung aus der Bewegung heraus entsteht und nicht aus Stillstand.
Danke an Euch, die ihr mit der ganzen Fülle des Lebens leben wollt und nichts ausschliesst.
Danke an Euch, die ihr bereit und mutig genug seid, die Verantwortung für das Geschenk Leben zu übernehmen und es zu dem Schönsten zu machen, das wir haben.
Danke an Euch, die ihr Spiritualität nicht mit Scheinheiligkeit verwechselt.
Danke an Euch, die ihr der Stimme in Euch folgt und Euch treu bleibt.
Danke an Euch, die ihr unsere klaren Worte als nicht mehr und nicht weniger das versteht, was sie sind: klare Worte.

Ohne Witz Leute, wir sind unendlich dankbar. Dankeschön

Glücklich ist, wer bereit ist, die Wirklichkeit zu erkennen und anzuerkennen.
Dann befinden wir uns in einem Zustand des Friedens. Wer sich immer wünscht, die Dinge wären anders, ist immer unzufrieden. Die Tasse Kaffee, die du in diesem Moment in den Händen hälst, ist wirklich. Die, die du gerne in den Händen hättest, unwirklich.
Der Freund, der Job, der Kontostand, den du hast, ist wirklich. Der, den du nicht hast, aber gerne hättest, unwirklich. Solche Gedankenspiele sind immer mit einem Gefühl des Mangels verbunden.

Unsere Empfehlung der Woche:

Schliesse dich der Wirklichkeit an – schwimme mit dem Strom des Lebens. Wenn du gegen das anschwimmst, was ist, bist du im Widerstand und wirst unzufrieden sein. Nimm das Leben wie es ist und sei glücklich.

Wir üben auf der Matte – Anmeldung zu den Drop in Klassen auf unserem Kursplan hier

Yoga Freund

Bring einen Freund mit zu allesyoga und mach kostenlos Yoga

Für jeden Freund, den du für einen unserer mehrwöchigen Kurse oder eine Zehnerkarte begeistern kannst, schenken wir dir eine Yogastunde. Neben Anfänger- und Aufbaukursen bieten wir auch regelmäßig Specials an, die findest du auf www.allesyoga.eu

Vielen Dank, dass du uns weiter empfiehlst.

Thai Massage

Juli 13, 2017
Thai Massage

Thai Massage bei allesyoga

Es war intensiv und gut und das Fundament ist gesetzt. In 5 Tagen intensiver Körperarbeit haben wir gelernt, wie angenehm Thai Massage nicht nur als „Nehmer“ sondern auch als „Geber“ ist. Unser Dank geht an unseren Lehrer Stefan Peters, der uns mit viel Ruhe, Geduld, Kraft und Humor in 5 Tagen beigebracht hat, worauf es in der Thai Massage ankommt und wie wir begleitend zum Yoga damit Gutes tun können.

Wir freuen uns aufs Geben.

Verena und Tom

Dankbarkeit

Juni 14, 2017
Dankbarkeit, SUP Yoga

über die Dankbarkeit

Danke ist – wenn von Herzen gedacht, gesagt, gefühlt – eins der mächtigsten Zeichen an das JA zum Leben.

Und Dankbarkeit ist einer der wichtigsten Schlüssel zum Glück.

Warum macht Dankbarkeit glücklich?

Weil sie uns mitten im Leben hält und uns aktiv daran teilnehmen lässt. Mit seiner ganzen Fülle.

Es sind die kleinen Dinge, die uns glücklich machen. Das ist die Kunst, zu erkennen, wann uns Wunder begegnen. Und das tun sie immer, rund um die Uhr. Wir brauchen nur hinzuschauen und sie anzunehmen.

Oder ist es kein Wunder, dass wir morgens aufwachen und einen neuen Tag er-leben dürfen?

Dass die Sonne scheint und es hell und warm um uns herum macht.

Dass die Vögel singen, die Bäume wachsen, dass Kinder von Herzen lachen können, ohne sich über das WARUM Gedanken zu machen.

Ist es kein Wunder, dass wir Zeit mit Menschen verbringen dürfen, die uns am Herzen liegen, dass wir laut mitsingen, wenn ein guter Song im Radio läuft?

Ist es kein Wunder, dass wir die Freiheit besitzen, eigene Entscheidungen zu treffen, zum Beispiel welchen Beruf wir ausüben wollen, wo wir leben wo wir wohnen möchten, mit wem und mit wem nicht?

Vielleicht haben wir es verlernt, eigene Entscheidungen zu treffen, das bedeutet aber nicht, dass wir keine Wahl haben.

Wir haben immer die Wahl danke zu sagen und uns dem Leben mit Dankbarkeit, Offenheit und Freude zu stellen.

Ja, das Leben fühlt sich manchmal gemein an, fies, ungerecht und traurig. Auch das geht vorbei. Alles geht vorbei. Und wenn wir die Chance nutzen, gehen wir aus allem gestärkt hervor – je größer die Krise, desto größer die Chance daran zu wachsen.

In voller Dankbarkeit bin ich für die Menschen im Leben, die mir zeigen und gezeigt haben, dass das Leben schön ist, dass wir alle zusammengehören, selbst die schrägsten Vögel und beklopptesten Typen.

Ich bin Dankbar für jedes Danke, das ich bekomme und ich möchte es von ganzem Herzen teilen.

Lasst uns dankbar sein für alles was ist. Was wir im Kleinen empfinden und leben, wird groß werden.

Verena

Wer Yoga machen kann

Juni 8, 2017
Wer Yoga machen kann

Wer Yoga machen kann?

Jeder.  Ja.  Jetzt.
„dafür bin ich zu alt, zu schwer zu unbeweglich“ sind Meinungen, Gründe, es nicht zu tun.
Zu unbeweglich für einen Yogakurs? Du würdest ja auch keinen Schwimmkurs machen, wenn Du schon schwimmen kannst…

Wer Yoga machen kann :  JEDER

ღ „Und kann ich Yoga denn auch bei Rückenschmerzen machen?“   JA.

Im besten Fall wirst du sie los.
Wenn du einen Lehrer hast, der dir zeigt, wie du gesund übst, ist fast jede Yogaklasse gut für den Rücken. Denn wir wollen unserem Körper immer Kraft und Stärke geben und ihn nicht verbiegen.
Bitte nicht verwechseln:
sich zu verbiegen heißt, sich untreu zu sein. Sich in eine Form zu pressen, die nicht passt.
Flexibel zu sein, bedeutet: sich den Umständen des Lebens anzupassen und sich dabei wohl zu fühlen. Weil wir uns treu bleiben.

Wer Yoga machen kann :  JEDER

ღ „Ich bin aber doch so unflexibel…da komm ich mir blöd vor, wenn ich nix kann“

Erstens: Du kannst so viel mehr als du glaubst, probier es nur einmal aus.
Beim Yoga geht es nicht darum beweglich, flexibel und saustark auf der Matte zu erscheinen. Es geht darum, unser vorhandenes Potential optimal zu nutzen und beweglicher, flexibler und saustark zu werden.
Und es geht nicht darum, wie es aussieht. Das ist zweitrangig.
Beim Yoga geht es um das Gefühl, das du dabei hast. Ein ganz neues Körpergefühl entsteht und vermutlich einige andere Gefühle, von denen wir maximal eine Ahnung hatten.
Wenn wir uns nach dem Yoga besser fühlen, von Fuß bis Kopf, ist es kein neuer, verlockender Grund es zu tun?

Wann?

ღ JETZT

Es ist nie zu spät. Du bist nie zu alt oder zu krank, um noch einmal von vorne anzufangen. (Bikram Choudhury)

Probiere es aus und melde dich noch Heute zur Probestunde bei uns an.

Perfektion

Die Perfektion der Unperfektheit

Der Moderator im Radio verspricht sich und plötzlich wird eine ganz formelle Sache urkomisch. Wir lachen uns schlapp.

Mein erstes Mal beim Aerobic: Elegant und leichtfüßig wie der berühmte Elefant im Porzellanladen versuche ich dem Gehopse zu folgen und bewege mich etwa eine Stunde ziemlich unperfekt durch den schwitzigen Raum. Und ich habe Spaß.

Vor einigen Wochen im Leipziger Jump House. Eine Halle voller Trampoline in allen Variationen. Nach den ersten Hopsern: kurze Pause. Luft holen, als der junge Mitarbeiter lächelnd auf mich zukommt und sagt: „Sie wissen schon, dass Sie erst seit 3 Minuten hier sind?“ Ja. Und ich habe Spaß.

Und fragen wir mal meine Gitarre: die weiß am besten, dass hier nicht Carlos Santana am Werk ist und trotzdem macht es Spaß.

In der Ruhrgebietsstadt Essen gibt es das „Unperfekthaus“, wo die Kreativität im Vordergrund steht. Dort können sich Menschen gegen ein paar Euro im Monat künstlerisch ausprobieren. Perfektionismus braucht hier keiner.

Es sind diese unperfekten Momente, die perfekter nicht sein könnten.
Denn hier geschieht etwas ganz Wunderbares: Wir sind einfach. Ganz natürlich und frei. Diese vermeintlich fehlerhaften, schwachen, unperfekten Momente haben etwas Reines, das sich vom alltäglichen Perfektionismus abhebt. Wir erlauben uns, unperfekt zu sein. Wir erlauben uns, etwas nicht zu können. Wir erlauben uns, dabei Freude zu erleben.
Scheiß drauf. Dass Leben misst sich nicht mit dem Lineal.

Warum ist es denn so lustig, wenn sich jemand im Radio verspricht und dabei sinnlose Sätze entstehen?
Weil es menschlich ist. Wir freuen uns, dass da einer redet, der so unperfekt ist, wie wir selbst.
Warum haben wir trotzdem Spaß, auch wenn wir vielleicht keine Jane Fonda beim Aerobic sind?
Oder ein berühmter Trampolinspringer (die gibt es und ich kenne ihre Namen trotzdem nicht.)

Weil alles genau so wie es ist, gut ist. Es gibt nichts zu verbessern. Das Leben an sich ist perfekt!
Daran dürfen wir denken, wenn wir bei der nächsten Yogastunde nicht so tief in die Stellung kommen, wie der Nachbar.
Daran dürfen wir denken, wenn wir im Job einen Fehler machen.
Es ist nicht die Perfektion, die etwas perfekt macht. Es ist das Leben selbst.

Manchmal reden wir uns um Sinn und Verstand. Kopf und Kragen. In Rage in Schwung, was auch immer. Wir nutzen viele Worte und sagen wenig. Nicht immer. Oft.

Dabei brauchen wir die vielen Worte gar nicht.

Denn wahrhaftige Kommunikation kommt ohne Worte aus.

Erinnere dich an einen Moment der Sprachlosigkeit. „Da war ich aber echt sprachlos“, sagen wir dann erstaunt, um etwas in Worten zu fassen, für das es keine Worte gibt.

All das, was wir wahrnehmen und fühlen können, das ist wahrhaftig eine Aussage. Das ist Kommunikation.

Ein Blick, eine Situation, nur betrachtet, wahrgenommen, sagt uns mehr als eine in Worte geschossene Beschreibung eines Gefühls.

Haben wir nicht alle schon mal „Ich liebe dich“ gesagt und haben innen drin gespürt: das ist es nicht? Nicht ganz. Es ist mehr. Die Worte streifen es nur. Wenn überhaupt.

Hurra. Das ist Kommunikation. Sich blind verstehen. Ohne Worte. Eine Wahrnehmung zulassen und ihr vertrauen.

Lasst uns noch öfter wahrhaftig miteinander kommunizieren. Ein Wort durch ein Lächeln austauschen. Situationen erLEBEN.

Und dann, in den Momenten, wo es ohne Worte nicht geht, wähle sie bewusst und klar auf den Punkt. Sei ehrlich. Sag die Wahrheit.

Eine gelungene Kommunikation schafft Zufriedenheit auf allen Seiten. Immer dann, wenn ein wahrhaftiger Austausch stattfindet. Ein wahrhaftiger Austausch gelingt, indem wir die Wahrheit sagen und bereit sind, sie anzunehmen.