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Hatha Yoga

Hatha Yoga – was ist das?

Hatha Yoga ist alles, was mit dem Körper zusammenhängt.
Egal, welchen Yogastil du machst – Hatha ist die Basis.
Während in manchen Weltansichten/ Religionen der Körper heute noch immer eher als notwendiges Übel gilt, das überwunden werden muss (Erlösung), haben sich die meisten Yogis – vor allem im Westen, erfreulicherweise mit der Existenz des Körpers angefreundet. Wir arbeiten mit unserem Körper, um mehr Zugang zu unserem Inneren zu bekommen.

Hatha (Yoga) stellt Gegensätze dar:
Ha (Sonne) Tha (Mond) das männliche und das weibliche Prinzip von Anstrengung und Loslassen. Diese beiden Pole begleiten uns durch das ganze Leben und das ist gut, denn wir brauchen beides, um ausgeglichen sein oder werden zu können. Wenn ich nicht weiß, wie sich „kalt“ anfühlt, weiß ich auch nicht, wie sich „warm“ anfühlt. Die für mich angenehmste Temperatur liegt irgendwo in der Mitte, diese kann ich erst dann regulieren, in dem ich vorher beide Pole am eigenen Körper erfahren habe.

Oft kommen Schüler zum Yoga, in der Erwartung, hier werde nur entspannt und gedehnt.
Wäre das so, würden wir einen Pol ausgrenzen und uns so die Chance nehmen, in der Mitte anzukommen. Es wäre so, als hätten wir nur kaltes oder nur heißes Wasser zur Verfügung.
Dass Yoga mehr als nur Entspannen und Dehnen ist, zeigt sich, wenn wir uns eine andere Übersetzung von Hatha anschauen. Hatha bedeutet nämlich auch „Anstrengung“ oder sogar „Gewalt“. Was zunächst brachial klingt, ist ein wichtiger Aspekt, um Ausgeglichenheit schaffen zu können. Denn wer immer nur dehnt und entspannt, stärkt immer nur eine Seite der Medaille. Um stabil und ausgeglichen zu sein, brauchen wir auch Kraft und Anstrengung.
Und das ist auch logisch: wenn ich den Wunsch habe z.B. von Leipzig nach München zu kommen, dann muss ich mich in Bewegung setzen. Ich muss diesen Weg gehen, fahren, fliegen etc, kurz: ich muss raus aus der Bewegungslosigkeit, damit ich mich auf mein Ziel zubewege und im besten Fall sogar ankomme.
Genauso ist es mit der inneren Kraft und Stabilität. Wenn ich den Wunsch habe, stärker zu werden, körperlich und geistig, dann werde ich etwas dafür tun müssen. Allein vom Entspannen werde ich nicht kräftiger.

Kurz: Hatha Yoga ist die körperliche Arbeit beim Yoga. Der gröbste Zugang zu uns selbst. Wir spüren, lernen unseren Körper kennen und erreichen damit automatisch auch unseren Geist.
Das ist es auch, was Yoga von Sport unterscheidet. Es geht nicht NUR um die Bewegung des Körpers. Der Geist geht immer mit. Manchmal früher, manchmal später. Und es ist auch egal wann. Wichtig ist, dass wir uns in Bewegung setzen.

 

Und dann war da noch….

Februar 28, 2018
inside flow

…der Tag, an dem 13 gestandene Menschen in einem Yogaworkshop weinten.

Das war stark!
13 Menschen kommen zu einem Workshop zusammen, bei dem du spüren kannst, dass Yoga eben nicht nur eine körperliche Bewegung ist.
Yoga ist, wenn es dein Herz berührt und du dich dem Leben vollkommen hingeben kannst. Im Fluss sein, mit dem, was ist.
Wir sind Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können. Wir alle haben eine andere Sicht auf das Leben und Erwartungen, wie es sein soll.
Was uns verbindet ist der Mut, sich darauf einzulassen, dass das Leben trotzdem macht, was es will.
Am Ende des zweiten Tages erkennen wir, was in uns steckt.
Da ist Trauer, Angst, Freude, Dankbarkeit, die raus will: und so kommen uns allen die Tränen.

Das war stark! Danke für diese Erfahrung.

ALL YOU NEED IS INSIDE

Februar 27, 2018
insideflow

Donnerstag und Freitag fließen wir durch den Raum.

Zu moderner Musik wird in dieser Stunde eine Choreographie mit Asanas aufgebaut, in der jede Atembewegung zu einer Körperbewegung führt. Der Atem lenkt die Bewegungen und jede Bewegung wird mit der Ein- und Ausatmung synchronisiert.
Für alle, die gerne ein dynamisches und kraftvolles Fließen erleben. Für Geübte und Fortgeschrittene.

Anmeldung über die Drop in Klassen in unserem Kursplan

Yoga Leipzig allesyoga

noch mehr Yoga bei allesyoga

liebe Yogis,

einige von Euch haben es schon bemerkt: im Kursplan überschneiden sich die Zeiten.
Kein Fehler, sondern Absicht.
Wir haben einen zweiten Raum, in dem ab Februar noch mehr Kurse für euch stattfinden.

Der Weg dorthin ist leicht zu finden: ein paar Stufen weniger, in der ersten Etage.

Dort werden dann demnächst Kurse und Workshops laufen – oben wie gewohnt die Drop in Klassen.

Wir freuen uns, dass wir noch mehr Yoga für und mit euch machen können. Wir werden den neuen Raum natürlich auch wieder gebührend einweihen…dazu dann demnächst mehr.

„Sie sind schon für Ihr Leben verantwortlich, vollständig. Die einzige Frage ist: „Werden Sie das anerkennen?“  ( Ron Smothermon )

Liebe Yogis, vielen Dank für dieses gemeinsame Jahr 2017.

Im Januar haben wir ganz klein mit 8 Matten in unserem Wohnzimmer begonnen. Als wir die Suche nach einem größeren Raum losgelassen hatten, kam er. Der Raum, in dem ihr jetzt bei uns Yoga macht. allesyoga in der Nikolaistraße in Leipzig.

Wir haben in diesem Jahr so viel erlebt und gelernt und gewonnen und losgelassen, was nicht mehr zu uns passte oder bei uns sein wollte. Loslassen ist eine wichtige Qualität, die dem Leben Respekt zeigt, es wertschätzt, in seiner Fülle anerkennt und uns Menschen frei und glücklich macht. Dazu gehört das „Gute“ wie das „Schlechte“. Denn nichts ist im Kern gut noch schlecht, es ist einfach.

Das Wichtigste am Loslassen ist das Lassen – die Dinge so sein zu lassen, wie sie sind. Dazu gehören auch Menschen und ihre ganz individuelle Weise, ihr Leben zu leben. So haben wir in 2017 auch Menschen losgelassen. Das war nicht leicht. Und es war dennoch ein Geschenk. Mit Abstand betrachtet, sehen unangenehme Ereignisse plötzlich ganz anders aus. Je größer die Krise, desto größer das Entwicklungspotential.

2017 war für uns ein großes Geschenk und eine Bestätigung dessen, was wir tun. Alles, was wir bei allesyoga tun, entsteht aus vollem Herzen. Und wir sind dankbar, dass ihr diesen Weg mit uns geht, dass ihr offen seid, für das Leben, für Inspirationen auf der Yogamatte und diese in den Alltag mitnehmt, dass ihr mutig seid, euch berühren zu lassen. Es hat in 2017 auch viele Tränen gegeben und wir sind dankbar für euer Vertrauen. Da waren Tränen des Glücks, der Trauer, der Bewegung. Alles ist im Fluss und eine Bewegung des Lebens.

Jetzt sehen wir 2018 vor uns. Und wir freuen uns, diesen Weg weiter mit Euch zusammenzugehen. Wir bleiben in Bewegung, so wird es auch Neues im kommenden Jahr geben. Einiges bleibt vorerst noch eine Überraschung ………….

 Vielen Dank an euch – an 2017 und auf ein wunderbares, bewegendes 2018!

Verena und Tom

Neu im Team: Heidi Köhler

Dezember 1, 2017
Heidi Köhler

Heidi wird ab Januar Yoga für Kinder unterrichten. Spielerisch lernen die Kinder bei ihr, sich mit dem eigenen Körper zu bewegen, ein Gefühl für sich und andere zu entwickeln und in der Gruppe frei zu sein, dabei gleichzeitig gegenseitig aufeinander Rücksicht zu nehmen.

Anfängerkurs

Heinrich Heine fand das wohl auch irritierend. Wenn Menschen von Dingen reden, die sie selbst nicht leben.
(Ein Wintermärchen)
Wir kennen das aus der Politik, haben es schon im Managerbusiness erlebt und – halleluja – die braven Yogis können es auch ganz ausgezeichnet.

Wasser predigen und heimlich Wein trinken. Oder sie trinken ihn nicht mal, sie träumen schuldbeladen davon. Wie gerne würden sie den Wein trinken, den Sie verteufeln, aber das geht ja nicht, denn sie haben es sich verboten.
Auweia – das ist hart – ein Leben in einem ständigen Gefühl des Mangels. Kann das der Weg in die Freiheit sein?
Ich tippe: nein.
Was nicht heißt, dass uns das nächste Besäufnis in die Erleuchtung katapultiert – schon eher die Courage, offen und ehrlich zu dem zu stehen, was wir leben.
Seine Schwächen und Stärken zu erkennen und damit frei und liebevoll zu leben ist eine Erfahrung der Erleichterung.

Natürlich geht’s hier nicht explizit um’s Wein trinken – es ist eine Metapher für „die Dinge so sein zu lassen wie sie sind.“ Wenn ich gerne mal ein Glas Wein trinke und dazu stehe, wird es sich für mich besser anfühlen, als wenn ich gerne Wein trinken würde und es mir verbiete. Wir werden früher oder später schon noch unsere „Laster“ los. Solange sie nicht von allein von uns abfallen, ist es vielleicht einfach noch nicht soweit. Eines Tages wachst du auf und weißt:
„jetzt ist der Moment für etwas Neues gekommen.“
Das kann alles sein. Das erste Mal Yoga, Vegetarier werden, den Job wechseln, einen Fallschirmsprung machen….du wirst es wissen, wenn du soweit bist. Bis dahin stehe zu dir und zu dem, was du tust und lebst. Und danach: stehe zu dir und zu dem, was du tust und lebst.

p.s. wenn du dir bisher verboten hast, beim Yoga Spaß zu haben, dann komm gern mal vorbei. Hier ist Lachen auch außerhalb des Kellers erlaubt.

…..Danke…..

Oktober 21, 2017
allesyoga

Danke an Euch, die ihr den Weg mit uns geht.
Danke an Euch, die ihr Yoga als etwas Bereicherndes seht, das uns im Leben begleitet.
Danke an Euch, die ihr verstanden habt, dass das Glück in unseren eigenen Händen liegt und es nur scheinbar leichter ist, anderen die Verantwortung in die Schuhe zu schieben.
Danke an Euch, die ihr versteht, dass Veränderung aus der Bewegung heraus entsteht und nicht aus Stillstand.
Danke an Euch, die ihr mit der ganzen Fülle des Lebens leben wollt und nichts ausschliesst.
Danke an Euch, die ihr bereit und mutig genug seid, die Verantwortung für das Geschenk Leben zu übernehmen und es zu dem Schönsten zu machen, das wir haben.
Danke an Euch, die ihr Spiritualität nicht mit Scheinheiligkeit verwechselt.
Danke an Euch, die ihr der Stimme in Euch folgt und Euch treu bleibt.
Danke an Euch, die ihr unsere klaren Worte als nicht mehr und nicht weniger das versteht, was sie sind: klare Worte.

Ohne Witz Leute, wir sind unendlich dankbar. Dankeschön

Glücklich ist, wer bereit ist, die Wirklichkeit zu erkennen und anzuerkennen.
Dann befinden wir uns in einem Zustand des Friedens. Wer sich immer wünscht, die Dinge wären anders, ist immer unzufrieden. Die Tasse Kaffee, die du in diesem Moment in den Händen hälst, ist wirklich. Die, die du gerne in den Händen hättest, unwirklich.
Der Freund, der Job, der Kontostand, den du hast, ist wirklich. Der, den du nicht hast, aber gerne hättest, unwirklich. Solche Gedankenspiele sind immer mit einem Gefühl des Mangels verbunden.

Unsere Empfehlung der Woche:

Schliesse dich der Wirklichkeit an – schwimme mit dem Strom des Lebens. Wenn du gegen das anschwimmst, was ist, bist du im Widerstand und wirst unzufrieden sein. Nimm das Leben wie es ist und sei glücklich.

Wir üben auf der Matte – Anmeldung zu den Drop in Klassen auf unserem Kursplan hier